Leseprobe:
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für S.
nicht wahr? was war, war wahr; war abgeschaut
von jenem schwarz, das uns umschlang,
das nacktnah an der nacht entlang
ins wort fuhr, das sich uns hat anvertraut.
wir teilten mund und wunden, wussten nichts
davon, von uns, wir waren nur
in eins gelegt, in die kontur
des ungeborenen gesichts.
dann lagen wir, nicht mehr gekämmt,
dann sah ein licht dich an, sah dich,
wie du dich schnittest aus dem ich,
noch immer atemlos und ungehemmt.
Text (c) 2006 Thomas Rackwitz
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