|
 |
Oliver de Carvalho Gomes
Oliver de Carvalho Gomes, Jahrgang 1971, hat bereits im zarten Alter von 7 Jahren seine erste Kurzgeschichte mit dem Titel „Das Monster im Wachsfigurenkabinett“ im Kreis seiner Familie veröffentlicht. Die geklebte, handbemalte Einzelausgabe war nicht nur ein großer Erfolg bei den Anverwandten, sondern machte ihm auch Lust auf mehr. Dies hatte unter anderem ein episches Weihnachtsgedicht zur Folge, das das großmütterliche Festtagsessen pries. Auch dieses Werk, in Handarbeit auf blauer Pappe verewigt, wurde durchweg positiv aufgenommen, so dass der Autor zu der Überzeugung gelangte, er hätte ein Talent zum Schreiben. Seitdem ging er diesem mit unterschiedlicher Intensität nach, „beglückte“ mit seinen Gedichten und Kurzgeschichten jedoch allenfalls seinen engsten Familien- und Freundeskreis. Irgendwann jedoch, während seines Studiums, schlief diese Freizeitbeschäftigung leider ein...
...bis er Anfang 2004 einen technischen Fortschritt namens „Internet“ in sein Haus ließ und er sich fasziniert in neuartige, virtuelle Welten begab. Irgendwann stolperte er schließlich über ein Gedichteforum und die alte, fast vergessene Leidenschaft nahm wieder von ihm Besitz. Begeistert von der Möglichkeit, sich mit anderen Anhängern der Wortakrobatik auszutauschen und sich vor allem einem erheblich kritischeren Publikum stellen zu können, sowie erfreut, dass die eigenen Werke im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen wurden, eignete er sich innerhalb kurzer Zeit auch das bis dahin vernachlässigte theoretische Wissen an mit dem Ziel, den eigenen Schreibstil weiterzuentwickeln. In seinen zumeist klassisch angehauchten Gedichten bemüht er sich dabei besonders, den Menschen mit all seinen Schwächen und Eigenarten in den Vordergrund zu stellen.
|
|